Sinter-Heatpipe-5x150mm
| Anzahl | Stückpreis |
|---|---|
| Bis 2 |
12,30 €*
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| Bis 9 |
8,24 €*
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| Bis 29 |
6,02 €*
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| Bis 99 |
4,87 €*
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| Ab 100 |
4,02 €*
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Produktinformationen "Sinter-Heatpipe-5x150mm"
Heatpipes aus Kupfer C10200 mit einer Sinterkapillare aus Pulver mit einer 60-100 Mesh Korngröße und einer Schichtdicke von ca. 0,7 mm bieten in Durchmessern von 3 bis 8 mm mit DI-Wasser als Arbeitsmedium eine effiziente Lösung zur Wärmeleitung in kompakten Bauteilen.
Die Kupferlegierung C10200 (reines Kupfer) zeichnet sich durch hohe Wärmeleitfähigkeit aus, was in Kombination mit der porösen sinterkapillaren Struktur optimale Kapillarkräfte erzeugt. Die Sinterstruktur aus 60-100 Mesh Partikeln (ca. 149 bis 250 µm Korngröße) bietet mit einer Dicke von ca. 0,7 mm genügend Kapillarwirkung, um das kondensierte Wasser zuverlässig vom Kondensator zurück zum Verdampfer zu transportieren. Dies ermöglicht eine kompakte Bauweise bei kleinen Heatpipe-Durchmessern von 3 bis 8 mm, ohne Leistungsverlust.
Das Arbeitsmedium DI-Wasser besitzt eine hohe Oberflächenspannung, was in Kombination mit der feinen Kapillarporosität eine starke Kapillarkraft erzeugt. Dies ist besonders wichtig, um in Heatpipes auch gegen die Schwerkraft einwandfrei zu funktionieren. Die Kapillarkraft dieser Struktur ist ausreichend, um Steighöhen von mehreren Metern zu bewältigen und ermöglicht so einen effektiven Wärmetransport.
Die Materialwahl Kupfer C10200 in Verbindung mit einer vernickelten Oberfläche sorgt zudem für Korrosionsbeständigkeit und eine lange Lebensdauer der Heatpipe. Die typischen Wärmeleistungen bewegen sich bei diesen Parametern im Bereich von etwa 12-70 W bei einer Länge von ca. 200 mm, wobei genaue Werte von Einbau- und Betriebsbedingungen abhängen.
Diese Heatpipes zeichnen sich durch:
- Effektiven Kapillartransport dank optimaler Porengröße und Porosität
- Hohe Wärmeleitfähigkeit durch reines Kupfer
- Langlebigkeit durch Korrosionsschutz und Sinterstruktur
- Flexibilität in kleinen Baugrößen
Damit sind sie eine bewährte Wahl für anspruchsvolle Kühlanwendungen in kompakter Bauform.
Für weitere technische Fragen und Sondergrößen und - formate wenden Sie sich gerne an:
Nils Katenbrink | +49 202 404349 | katenbrink@quick-ohm.de
Für Bestellungen wenden Sie sich gerne an
Katja Hermes | +49 202 404322 | hermes@quick-ohm.de
| Länge (mm): | 150 |
|---|---|
| Durchmesser in mm: | 5,0 |
| Kapillare: | Sinter |
| Oberfläche: | Anti-Oxidationsschicht |
| Leistung in W: | 40 |
| Biegeradius in mm: | 20 |
| Thermischer Widerstand in K/W: | 0,30 |
| Arbeitsmedium: | DI-Wasser |
| Material: | Kupfer C10200 |
FAQs zu Heatpipes
Mesh- und Sinterkapillaren unterscheiden sich in Struktur, Kapillarwirkung und Anwendungsbereich.
Sinter (gesinterte Metallpulver-Strukturen) bieten eine sehr hohe Kapillarwirkung in alle Richtungen und sind besonders geeignet, wenn die Einbaulage der Heatpipe variabel oder ungünstig ist (z. B. horizontal oder gegen die Schwerkraft). Sie sind robust, bieten gleichmäßige Rückführung des Arbeitsmediums und eignen sich ideal für anspruchsvolle Anwendungen mit wechselnder Lage oder dynamischer Belastung. Mesh-Kapillaren bestehen aus gewickeltem Drahtgeflecht (Kupfer) und sind kapillarisch weniger leistungsfähig. Sie funktionieren besonders gut, wenn die Heatpipe in bevorzugter Einbaurichtung (z. B. vertikal aufsteigend) betrieben wird. Mesh Heat Pipes können besser abgeflacht werden und können in größeren Längen oder auch kleineren Durchmessern gefertigt werden. Wenn ein Sinter Heat Pipe in der gewünschten Form verfügbar ist, bieten diese ein breiteres Anwendungsspektrum als Mesh Heat Pipes. Quick-Ohm bietet beide Varianten an und unterstützt bei der Auswahl – auf Basis Ihrer Einbausituation, Leistungsvorgaben und Montagebedingungen.

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Oberflächenbeschichtungen:
- blankes Kupfer
- vernickelt
- Antioxidationsschicht
Von blankem Kupfer ist abzuraten, dass es sehr schnell an der Umgebungsluft oxidiert und optische Wertigekeit einbüßt. Die Nickelschicht kann das Löten vereinfachen und ist beständig gegen Berührungen und im gewissen Maße gegen Feuchtigkeit. Allerdings ist die Nickelschicht chemisch aufgebracht und nur 4-8µm Dick und somit nicht als korrosionsfest im technischen Sinne anzusehen. Antioxidationsschicht ist eine Klarlackschicht, die ein Oxidieren an der Umgebungsluft verhindert, aber nicht als Korrosionsschutz zu verstehen ist. Unsere Anwendungstechniker helfen bei der Auswahl – auch unter Berücksichtigung der mechanischen Montage und elektrischen Isolation.
Der thermische Widerstand (K/W) beschreibt, wie effizient eine Heatpipe Wärme vom Verdampfer- zum Kondensatorende transportiert. Ein niedriger Wert (z. B. 0,1 K/W) bedeutet, dass pro Watt Wärmefluss nur 0,1 K Temperaturunterschied entsteht – also eine sehr effiziente Wärmeleitung.
Allerdings ist der Wert abhängig von Einbaulage, Umgebungstemperatur, Verdampferleistung und der tatsächlichen Wärmeabgabe am Kondensator. Eine Heatpipe mit sehr gutem K/W-Wert kann bei falscher Einbaulage (z. B. gegen die Schwerkraft) trotzdem ineffizient arbeiten.
Bei kleinen Leistungen bezogen auf die mögliche Gesamttransportleistung der Heat Pipe kann der Rth höher sein, dieser Effekt gleicht sich aber bei steigender Transportleistung aus.
In der Praxis ist der thermische Widerstand besonders bei sensiblen Anwendungen mit engem Temperaturbudget (z. B. bei Laserdioden oder Leistungshalbleitern) ein entscheidender Vergleichswert. Quick-Ohm liefert auf Wunsch Heatpipes mit spezifizierten K/W-Werten unter definierten Testbedingungen und unterstützt bei der Einordnung in Ihr thermisches Gesamtkonzept.
Das Arbeitsmedium in der Heatpipe bestimmt maßgeblich den einsetzbaren Temperaturbereich
Quick-Ohm setzt je nach Anwendung verschiedene Medien ein, u. a.:
- Wasser: Standardmedium, sehr hohe Verdampfungsenthalpie, ideal für 10–250 °C
- Methanol: geeignet für niedrigere Temperaturen (unter 0 °C)
- Ammonium/Aceton: für Anwendungen unter -40 °C bis +120°C
Die Auswahl hängt vom gewünschten Temperaturfenster, Materialkompatibilität (z. B. mit Kupfer) und der Einbaulage ab. Bei sehr vielen Anwendungen spielt die Toxizität oder Entflammbarkeit des Mediums eine Rolle. Es ist zu berücksichtigen, dass Wasser aufgrund seiner Verdampfungsenthalpie, Oberflächenspannung, Wärmeleitfähigkeit, Viskosität und Dichte sehr gut als Transportmedium funktioniert. Alle Alternativen, egal ob Methanol, Aceton oder Kältemittel sind mindestens 1 Dekade schlechter in der Performance.
Unsere Ingenieure beraten Sie bei der Auswahl des passenden Mediums – auch unter Berücksichtigung von Normen, Sicherheitsanforderungen und Lebensdauer.


Kupfer ist Standard für Heatpipes, da es eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit (ca. 400 W/mK) bietet, leicht zu bearbeiten ist und gute Kompatibilität mit Wasser als Arbeitsmedium aufweist. Es ist die erste Wahl für klassische Elektronikanwendungen, OEM-Baugruppen und kostenoptimierte Serienprodukte.
Edelstahl dagegen wird eingesetzt, wenn besondere Anforderungen bestehen – z. B.:
- aggressive Umgebungen (z. B. Chemieanlagen, Seeluft)
- sterile Prozesse (Medizintechnik, Lebensmitteltechnik)
- Nicht-Magnetismus oder EMV-Anforderungen
Edelstahl-Heatpipes sind robuster, aber schwerer und thermisch weniger leitfähig. Quick-Ohm berät projektabhängig, wann der Einsatz von Edelstahl technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist – auch bei Sonderanforderungen wie Vakuum, ATEX oder Hochtemperatur.
Die Heatpipes von Quick-Ohm unterliegen einem qualitätsgesicherten Fertigungsprozess, der auf die Anforderungen industrieller Anwendungen abgestimmt ist. Die Fertigung erfolgt unter kontrollierten Bedingungen mit geprüften Materialien Jede Heatpipe wird auf Dichtheit (Helium-Lecktest/Burn-In) sowie auf thermische Funktion geprüft. Die Fertigung ist in Anlehnung an ISO 9001 zertifizierte Prozesse eingebettet. Auf Wunsch können produktspezifische Prüfzertifikate, Fertigungsprotokolle oder Seriennummern bereitgestellt werden – insbesondere bei Serienprojekten oder OEM-Vorgaben.
Quick-Ohm achtet besonders auf Reproduzierbarkeit und Rückverfolgbarkeit – wichtig für Unternehmen, die Normen wie EN 9100 (Luftfahrt), ISO 13485 (Medizin) oder IATF 16949 (Automotive) einhalten müssen.
Jede Heatpipe wird bei Quick-Ohm individuell geprüft, bevor sie ausgeliefert wird. Der Prüfprozess umfasst typischerweise:
- Burn/In und ggf. Helium-Lecktest zur Dichtheitskontrolle
- Funktionsprüfung unter Wärmelast (dT-Test, Sprungantwort)
- Sichtprüfung der Biegung, Kapillarstruktur und Oberflächengüte
Diese Qualitätsmaßnahmen sichern die Zuverlässigkeit im Einsatz und minimieren das Risiko eines Funktionsausfalls im Feld.
Heatpipes gelten als passive, wartungsfreie Komponenten mit sehr hoher Lebensdauer. Bei korrektem Einsatz (innerhalb von Temperaturgrenzen und ohne mechanische Überlastung) kann eine Heatpipe über 10–20 Jahre stabil funktionieren – auch im Dauerbetrieb.
Die Performance bleibt über die gesamte Lebensdauer konstant, da keine beweglichen Teile verbaut sind. Vorausgesetzt, die Heatpipe bleibt dicht und das Arbeitsmedium verdampft nicht (z. B. durch Diffusion), ist keine Alterung der thermischen Leistung zu erwarten. Einflussfaktoren auf die Lebensdauer sind:
- Qualität der Dichtung
- Medium-Material-Kompatibilität
- mechanische Beanspruchung (z. B. Vibration)
- Betriebstemperatur und Umgebungseinflüsse
Quick-Ohm verwendet hochwertige, diffusionsarme Materialien und geprüfte Dichtverfahren, um maximale Lebensdauer auch bei schwierigen Bedingungen (z. B. Automotive, Bahn, Outdoor) zu gewährleisten.
Quick-Ohm bietet eine breite Palette an kundenspezifischen Anpassungen, um Heatpipes exakt auf Ihre Anwendung zuzuschneiden. Mögliche Anpassungsparameter sind u. a.:
- Länge und Durchmesser (ab ca. 3 mm Ø bis >10 mm)
- Biegeverlauf (2D oder 3D, mit CAD-Abstimmung)
- Kapillarstruktur (Sinter, Mesh)
- Arbeitsmedium (Wasser, Ammoniak, Methanol etc.)
- Material (Kupfer, Edelstahl)
- Oberfläche (vernickelt, blank, Lackschicht)
- Abflachung, Anschlussadapter
- Integration in Baugruppen (mit Kühlkörper, Halterung etc.)
- Einlötung oder Klebung in Wärmetauscher
Diese Individualisierung erfolgt entweder als Einzelstück (Prototyp) oder für Serienanwendungen. Quick-Ohm berät frühzeitig zur Machbarkeit und gibt Empfehlungen zu Toleranzen, Biegeradien und thermischer Auslegung.
Ja – bei der Biegung sind sowohl mechanische als auch thermische Grenzen zu beachten. Die wichtigsten Einschränkungen betreffen:
- Mindestbiegeradius (abhängig von Rohrdurchmesser und Wandstärke)
- Vermeidung von Knicken oder Querschnittseinengungen
- Richtungswechsel in kurzen Abständen (z. B. S-Form)
- Ebenenwechsel (z. B. 3D-Biegung), die spezielle Werkzeuge erfordern
- Symmetrieanforderungen bei Serienfertigung
Quick-Ohm bietet eine Machbarkeitsprüfung, bei der Biegeverläufe auf ihern Leistungseinfluss bewertet werden. Komplexe Geometrien sind oft realisierbar – jedoch nur, wenn sie thermisch und mechanisch sinnvoll sind. Für konstruktionsnahe Projekte empfiehlt sich eine Abstimmung direkt mit dem Engineering-Team.
Ja – Quick-Ohm bietet die Möglichkeit, Heatpipes als vormontierte Baugruppen zu liefern. Typische Kombinationen sind:
- Heatpipe + Kühlkörper (gefräst, vernickelt, extrudiert, gestanzt)
- Heatpipe mit Anschraubplatte oder Halteblech
- Heatpipes in Verbindung mit Peltierelementen
Diese Baugruppen werden auf Basis von 3D-Daten oder Funktionsvorgaben entwickelt. Vorteile: weniger Montageaufwand beim Kunden, erhöhte Prozesssicherheit, gleichbleibende thermische Performance. Quick-Ohm übernimmt bei Bedarf auch die Fertigung, Prüfung und Dokumentation kompletter Einheiten – bis hin zur Serienmontage.
Für viele Projekte – insbesondere im OEM-, Bahn-, Medizintechnik- oder Luftfahrtbereich – ist Rückverfolgbarkeit ein Muss. Quick-Ohm kann folgende Nachweise bereitstellen:
- Seriennummern (z. B. gelasert oder dokumentiert)
- Prüfzertifikate (z. B. Dichtheit, thermische Funktion, Materialnachweise)
- Messprotokolle (z. B. Temperaturverläufe bei Referenzlast)
- First Article Inspection Reports (FAI)
- Fertigungslos-Dokumentation
Diese Leistungen sind optional und abhängig vom Projektumfang. Bei Serienaufträgen empfiehlt sich eine frühzeitige Klärung der Dokumentationsanforderungen im Projektgespräch.
Ja – Quick-Ohm bietet sowohl Standardmuster als auch kundenspezifische Bemusterungen an. Für viele Anwendungen ist es sinnvoll, vor Serienfreigabe eine Heatpipe unter realen Bedingungen zu testen. Muster können in folgenden Formen bereitgestellt werden:
- Standard-Heatpipes ab Lager (zur Prüfung von Einbau, Handhabung, Kühlleistung)
- Vorab-Prototypen mit kundenspezifischer Biegung oder Medium
- Funktionsmuster innerhalb von Baugruppen (z. B. Heatpipe + Kühlkörper)
Die Lieferzeit für Muster hängt vom Aufwand ab. Standardteile sind meist innerhalb weniger Tage versandfertig, Sonderformen benötigen je nach Spezifikation etwa 1–8 Wochen. Quick-Ohm unterstützt auch bei der Bemusterung mit Messwerten, thermischer Analyse oder CAD-Daten – um Ihre Validierung zu erleichtern.
Ja – insbesondere im Bereich Wärmemanagement versteht sich Quick-Ohm nicht nur als Lieferant, sondern als Engineering-Partner. Unsere Ingenieure bieten Unterstützung bei:
- thermischer Simulation (CFD)
- Auswahl geeigneter Heatpipes je nach Lastprofil und Bauraum
- Auslegung kompletter Kühllösungen inkl. Kühlkörper, Peltierelementen, Steuerung
- Machbarkeitsbewertung bei schwierigen Einbausituationen
- Optimierung bestehender Konzepte auf Effizienz, Platzbedarf und Lebensdauer
Gerade bei komplexeren Projekten (z. B. Laserkühlung, Leistungshalbleiter, LED-Module) können Simulationen frühzeitig Risiken reduzieren und Kosten senken. Quick-Ohm liefert auf Wunsch technische Berichte, Temperaturprofile und Designempfehlungen – abgestimmt auf Ihre Anforderungen.
Absolut. Quick-Ohm legt besonderen Wert auf technische Beratung – vor allem bei erklärungsbedürftigen Produkten wie Heatpipes. Bereits im Anfrageprozess können Sie Ihre Anforderungen angeben (z. B. Einbaulage, Wärmeverlust, Platzverhältnisse). Unsere Ingenieure analysieren daraufhin mögliche Optionen und unterstützen Sie bei:
- Auswahl geeigneter Geometrien, Medien und Materialien
- Beurteilung der Einbaubedingungen
- Integration in bestehende Kühlsysteme
- wirtschaftlicher Bewertung (Standard vs. Sonderlösung)
Für komplexe Projekte bieten wir persönliche Projektgespräche (Telefon, Online oder vor Ort) an – gemeinsam mit unserem Engineering-Team. Ziel ist immer: eine funktionssichere, wirtschaftlich sinnvolle und prozessfähige Lösung, die exakt auf Ihre Anwendung zugeschnitten ist.
Ihre Ansprechpartner
Haben Sie Fragen oder benötigen Sie weitere Informationen? Unsere Experten stehen Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.
Katja Hermes
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